HERMAN VAN VEEN
präsentiert
‘Man hört allein nur Duft’
Gemälde in Mischtechnik
vom 4. bis 14. November 2010.
Vernissage: Mittwoch, den 3. November 2010, 18 Uhr.
Ort: BOGARDENKAPEL, Katelijnestraat 86, 8000 BRUGGE
‘Man hört allein nur Duft’ ist der Titel einer Gemäldeausstellung des
niederländischen Künstlers Herman van Veen.
Herman van Veen malte, inspiriert von Gedichten Selma
Meerbaum-Eisingers, Gemälde in Mischtechnik.
Selma Meerbaum-Eisinger schrieb Gedichte und Verse. Sie
wurde 1942, damals gerade erst 18 Jahre alt,
in einem deutschen Arbeitslager ermordet.
Ihre letzten Worte waren:
“Das ist das Schwerste: sich verschenken
und wissen, daβ man
überflüssig ist,
sich ganz zu geben und zu denken,
daβ man wie
Rauch ins Nichts verflieβt.”
23.12.1941.
Mit Bleistift ist hinzugefügt:
“Ich habe keine
Zeit gehabt zu Ende zu schreiben…”
“… dann hat der Rauch aus sich eine Wolke gemacht.” Selma
Meerbaum-Eisinger.
“…Ich fange Licht in Farbe, so, als ab man Schnee
bewahrt.
Aus dem
Augenblick heraus in einen Rausch - jedes Mal wieder.“ Herman van Veen.
“…Sieht man in seinen Werken plötzlich keine warmroten oder herbstbraunen Flächen
mehr, dann wurden
sie zu
Pamphleten, die etwas Unvermeidliches ausstrahlen und doch zugleich Hoffnung
geben.“
Peter
Vantyghem, De Standaard 2006.
Die Ausstellung läuft vom 4. bis
14. November 2010,
von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
www.HERMANVANVEEN.com
Eine Organisation vom Kulturzentrum Brügge in
Zusammenarbeit mit Zangbeheer bv.
