Die Donau strömt unaufhörlich,

fast friedlich.
Ganz anders als vor zwei Jahren,
als Edith und ich mit knapper Not
dem tobenden Wasser entkommen konnten.
Sitze an einem großen,
weiß gedeckten Tisch.
Neben mir Wolfgang Winkler,
der Direktor des Brucknerhauses in Linz.
Auf der anderen Seite Gudrun Berger,
die Direktorin von UNICEF- Österreich.
Wir sind im Theaterrestaurant zusammengekommen,
um mit der Presse
über die bevorstehende Klangwolke zu reden
(oder die Kwakwolke, wie eine Zeitung schrieb).
Am kommenden zweiten September
spielen wir an den Ufern der Donau
ein mega “Ente gut, alles gut”,
meine letzte Kwakvorstellung
anlässlich des sechzigsten Geburtstags
von UNICEF.
Der Erlös geht an 500.000
Aids-Menschen in Malawi.
Das ist genauso viel, wie Linz und Graz
zusammen an Einwohnern haben.
Diese Vorstellung ist zugleich der Schluss unserer Kampagne
“Abgemacht ist abgemacht” -
Kinderrechte sind Menschenrechte.
Frau Berger berichtet,
dass UNICEF beschlossen hat,
Alfred zu seinem Botschafter zu ernennen
und ihn mit der Ehrenmitgliedschaft auszuzeichnen.
Sein Vater ist sehr stolz,
muss ein paarmal schlucken.
Danach zum Flugplatz,
um über Düsseldorf nach Berlin
zur UNICEF-Gala
im Friedrichstadtpalast
zu fliegen.
Ebenfalls anlässlich des sechzigjährigen Bestehens.
Werde dort mit Edith singen und
hoffentlich Angela Merkel
und Vanessa Redgrave treffen.
Und dann darüber reden, wie und was wir
in puncto Kinderrechte tun müssten…
Habe anschließend eine Verabredung
mit Sabine Christiansen.
Sie ist UNICEF-Botschafterin in Deutschland.
Eine starke Frau.
Wir wollen im Herbst versuchen,
ein Treffen mit Kindern
und klugen Menschen
aus allen Himmelsrichtungen
zu organisieren.
Thema: Kinderrechte.
Und im Anschluss daran
die Resultate dem Bundestag überreichen...
Morgen auf dem Flugplatz
eine Besprechung darüber, wie wir
die im Land van Ooit geplanten
Vor-Vorstellungen von “Ente gut, alles gut”
auf die Reihe kriegen.
Am Samstag, dem 19. August, spielen wir dort zwei Vorstellungen,
die letzte als Gala für UNICEF
mit anschließendem königlichen Diner,
für das Sie einen Tisch
für zehn Personen kaufen können,
(Info: Inge Eijsenga: , 035 6970176)
und wir geben am Sonntag, dem 20. August, eine Vorstellung.
Alle wieder anlässlich
des notwendigen Ziels.
Dann weiter nach Innsbruck
zur letzten Vorstellung der acht von “Hut ab”.
Möchte gern unseren Leuten von der Technik
ein großes Kompliment machen.
Edith und ich sind fleißig,
aber diese Herren auch.
Das, was sie schleppen,
ist viel schwerer
als meine Geige und ihre Gitarre.
Mein Koffer holpert an der Security vorbei.
Der Mann, der mich abtastet,
sagt, er hoffe,
dass ich nie in Pension gehen werde.
Das zu tun, trau ich mich nicht.
Am kommenden Freitag und Samstag
gibt es zwei französische
“Mata Hari” Vorstellungen
in Leeuwarden (ROC Friese Poort, Wielaarder Buren 1)
Die ersten zwanzig Harlekijn-Anrufer
bekommen Freikarten
(frag nach Letja).
Am 25. Juni
gibt es in Harderwijk einen Tag der offenen Tür.
Alle Harlekijners werden
zu Wahnsinnspreisen dasein.
Auf einem weiteren Flugplatz
sehe ich auf allen Zeitungen der Welt
das schöne Gesicht von Hirsi Ali.
Unter der Maske
gleicher Mönche, gleicher Kutten
niederlokalen politschen Interessen
zum Opfer gefallen.
What’s in a name?
Es ist eine bloody shame.