Eingesendeter Brief, veröffentlicht in De Volkskrant am 7. November

Das Risiko, dass die PVV eine Gefahr für die Sicherheit des Staates sein könnte, wird durch sie selbst bestätigt.

Auf der Internetseite jeder politischen Partei steht, dass man Mitglied werden kann, außer auf der von der PVV, die dürfen wir allenfalls mit einer Spende unterstützen.

 

Die PVV ist eine Vereinigung mit nur einem Mitglied.

 

Eine autoritäre Methode.


Der Grund dafür kann nur sein, dass demokratische Entscheidungen von  Mitgliedern die freien Schlammschlachten des Steuermanns reduzieren könnten.

 

Das Prädikat "extrem rechts" kann noch immer stark mit der schrecklichen Nazi-Vergangenheit in Verbindung gebracht werden, aber genau diese Vergangenheit hat gezeigt, dass es wichtig ist, vor einem Demagogen wachsam zu sein, der auf einer opportunistischen Welle surft, rufend, dass er die Schuldigen kennt.

 

Diese “Schuldigen” sind vor allem Kinder von Arbeitern, die wir hierher holten, um unseren Wohlstand zu vergrößern.

 

Wir können, 40 Jahre nach deren Einwanderung, diese Kinder nicht abschieben wie Kriminelle oder Terroristen, sondern müssen ihnen helfen, um zwischen zwei Kulturen einen gesellschaftlich verantwortlichen Weg zu finden.

 

Die Fassade des Anstandes womit wir uns bedecken, löst sich. Wir sollten uns nicht soweit entwürdigen, einen Teil unserer Bevölkerung undifferenziert zu stigmatisieren.

 

Das Wahlkampfpamphlet der PVV spricht über “die Rückkehr zum Anstand in unserer Bevölkerung“

 

Das scheint ein gutes Bestreben zu sein, vor allem für die PVV.

 

 

Herman van Veen & Edith Leerkes