Was in der Zeitung stand und warum ich Ihnen diese Mail schreibe

Es ist einfach physisch nicht möglich, jedem der das heute möchte, zu antworten. Bei einer Zusammenkunft im Akademiegebäude habe ich in Utrecht über den Fall der Mauer gesprochen, und mit der Journalistin Marion Brasch, die drei Wochen vor dem Fall der Mauer bei eine Pressekonferenz in Ostberlin war, auf der ich erzählte, dort auf der Bühne gestanden zu haben mit der Absicht, die Mauer wegzusingen.

Sie wollte das veröffentlichen und ist dadurch in ernste Schwierigkeiten mit ihren Vorgesetzten und der Partei gekommen.

Vor diesem Hintergrund habe ich meine Sorge über alte totalitäre Systeme geäußert und dass wir wachsam sein müssen, dass die Struktur politischer Parteien auf demokratischen Vereinbarungen beruht.

 

Dies mit der Absicht sich damit auseinander zu setzen, dass die PVV nicht so werden darf wie die NSB.

 

Die Geschichte der einen darf nicht die Zukunft der anderen werden, mit dem Unterschied, dass die Sündenböcke von heute andere Namen haben.

 

Die PVV ist in meiner Sicht keine politische Partei sondern eine Vereinigung, eine Bewegung, wo ein Mann das ausschließliche Sagen hat.

 

Das ist nicht demokratisch. Daher meine Sorge.

 

Die Art von tausenden Reaktionen, die ich in diesem Augenblick erhalte, bestätigt meine Sorge.

 

Hoffend, Ihnen hiermit eine Antwort gegeben zu haben

unterzeichne ich mit Hochachtung

 

 

Herman van Veen