Donnerstag, 2. August 2007
Unsere neue CD “Nederlanders” ist aufgenommen. Alles picobello geworden. Fünfzehn Lieder aus dem Herzen.
 
Pijpenstelen
Spinvis op de radio
Voodoo
Onder aan de dijk
Ciao
Elke trein wil naar Parijs
Prijs de dag niet
Bij mij
In de mist
Vrije tijd
Zo wijs
Naar Monaco
God is gratis
Mannen mannen
Naar huis
 
Texte von Fransen, Chrispijn, Lau, Savenberg, Lohues, van de Vendel, Schuurman, van Veen Junior und von mir.
Musik: Lance, Lau, Leerkes, Lohues, Hougaard, Winter, Oosterhuis, Reijnders, van Veens.
 
Drei Duette:
Prijs de dag” mit Daniel Lohues,
Ciao” und “Naar huis” mit Trijntje Oosterhuis.
 

Alles wie gewohnt aufgenommen bei Balance Recording in Amersfoort. Neben Edith Leerkes, Erik van der Wurff und Jannemien Cnossen musizieren ZAPP (Streicher), Rob Winter und Daniël Lohues (Gitarre). Hein Offermans alle Bass-Partien. Henk van der Schalk Perkussion. Von mir stammen alle möglichen Ergänzungen. Die CD produzierten wir zusammen mit Daniël.

Wir danken herzlich Universal und vor allem Jos Lauwers für seinen Anteil. Ich bin froh über das Resultat.
Ich hoffe, dass Sie die CD so genießen werden, wie wir es tun.

Die CD kommt im Oktober auf den Markt. Die ersten 12.500 Exemplare enthalten die Bonus-CD “Hij keurt hem af en andere ‘Utrechtse’ monologen". In all den Jahren im Carré aufgenommen. Fünfzig Minuten Tränenlachen.
 
Bei Uitgeverij Kok erscheint “Goeie Genade, hoogstpersoonlijk”. Geschichten um die Statenbijbel, die ich mal von meinem Opa bekam.
 
Anlässlich des 10jährigen Bestehens der Herman van Veen Foundation schrieb ich  “Medemens”. Ein Buch, in dem es um Rührung geht. Das Jubliäum ist am 10. Dezember.
Und es erscheint der erste Teil von “Hermanus het stripboek”, gezeichnet von Jan Bart Dieperink.
 
Mir sagte eben mein kleiner Drucker, dass Sie pro Tag zusammen mit nicht weniger als 4000 Anderen (ohne Dubletten mit zu zählen) unsere Site besuchen. Wir finden das eine ganze Menge. Danke.
Freitag, 6. Juli 2007

Mit dem Wind

Es fällt ein Salamander
auf mein Notizbuch.
Ich sitze am Strand
an einem kleinen Tisch
unter einer Palme mit Kokosnüssen
und schaue aufs Meer.
Spatzen picken die Reste meines Frühstücks auf.
Eine Taube mit Brille
entfleucht mit einer Brotrinde.
Der Salamander kriecht jetzt
kitzelnd über meinen Rücken
zu meiner Schulter.

Mein letzter Tag auf Curaçao.
Morgen fliegen wir nach Hause.
Genug gesungen.
Noch eine Woche Studio,
dann Urlaub.
Ich sehne mich danach.

Ich hatte schöne Tage.
Bin tollen Menschen begegnet.
Alten Freunden.
Hab viel gemalt,
gegessen, getrunken, geschwommen und
und bin viel gestochen worden.

Angenehmes Hotel.
Appartement,
Balkon mit Meerblick.
Ich konnte vom Bett aus
Delphine springen,
Pelikane segeln,
Schildkröten kriechen,
Menschen braten sehn.

Wir waren zu acht.
Merlijn für die Beleuchtung und den Ton,
seine Freundin für die Geselligkeit,
Anne mit einer Freundin
für ihren Geburtstag.
Inge mit ihrer im siebten Monat schwangeren Freundin
für die Projekte der Stiftung:
Aids und Unterricht.

Edith und ich
für die Musik,
die Konversation
und die Malereien.

Zwei Vorstellungen
und zwanzig Vorhänge danach.
Gutes Gefühl.
Danke für das Vertrauen,
die Gastfreundlichkeit,
die herzlichen Worte.
Es war ein schöner Aufenthalt
in diesem von
der Karibik umgebenen Stückchen
unseres kleinen Königreiches.

Montag, 25. Juni 2007

Im Zug
von Paris nach Schiphol
habe ich alle Zeit der Welt,
die Ereignisse
nachklingen zu lassen.

Wien, Stadttheater,
wunderbare Zeit.
Anita Ammersfeld,
vielen Dank für die großartige Unterstützung.
Wir kommen gern
im März zurück.

Frédérik, Denis, Martine, Veronique, Michel, Michèle,
ohne euch wäre Paris
nicht so toll gewesen.
Zwei volle Säle.
Es war ein Fest.
Der absolute Höhepunkt: die CDVD 'Chapeau'.
Ich bin stolz wie ein Pfau.
Die beiden Scheiben
sind ab heute
in unserem Shop erhältlich.
Im September kommt 'Chapeau' in die Läden.
Weltweit.

Viele interessante Reaktionen
auf den Film ‘Ithemba Afrika!’
Der Film ist inzwischen auch
an ein paar andere Länder verkauft.

Die Saison ist fast abgelaufen.
Noch ein paar Konzerte,
dann geh ich an die Arbeit,
schreibe an ‘Medemens’, ("Mitmensch")
einem Buch, das anlässlich des
zehnjährigen Bestehens unserer Foundation
im Herbst erscheinen wird.

Ich werde viel malen, lesen und grübeln,
darüber nachdenken, was man anders machen könnte.
Mit dem Älterwerden
kommt die Erkenntnis,
dass ein große Zukunft schon
hinter einem liegt.
Zeit
bekommt eine andere Bedeutung.
Erfahre sie
als etwas sehr Wertvolles.
Ich lebe mehr und mehr
im Jetzt.
Ich höre mich immer öfter sagten:
"Das werden wir schon sehen”.
Ganz anders als früher,
in der Zeit von “und dann ... und dann ... und dann”.

Am letzten Abend im Salle Gaveau,
nach der letzten Zugabe,
war ich so verdammt glücklich,
ich kann's nicht beschreiben.

Ich las,
dass die U-21 der Niederlande
Europameister geworden ist.
Unter der Leitung von Foppe de Haan,
den wir letztes Jahr in unserer Jan-de-Man- Show
begrüßen durften.
Ein Mann nach meinem Geschmack,
der einen ehrlich anschaut.
No-nonsense.
Sollte er nicht ...
Wie kann man die Europameisterschaft
jetzt noch wichtiger finden
als die Olympischen Spiele?
Man stelle sich vor:
die Niederländer werden Olympiasieger
in der letzten Minute:
Flanke van Persie ...
Rigters spitzelt den Ball zu van Nistelrooy,
der das Siegtor unhaltbar
rechts oben reinköpft.
Argentinien am Boden.
Oranje unsterblich.
Foppe de Haan
wird zum Prinzen geschlagen.
Champagnerkorken
fliegen durch unser Zimmer.

'Lieber Himmel'
ist fertig.
Wird gedruckt.
Erscheint beim Gütersloh Verlag.
Thomas, Roger, Klaus und Alexander:
ich kann euch nicht genug danken
für die Sorgfalt.
Es wird das bis heute
schönste.
Ich werde es mir kaufen.

Und jetzt heißt es:
Koffer packen
für die nächste Reise.

---

Chaque fois
(Texte H. van Veen; texte français : G. Bouchez)

Dans chaque tunnel de Paris
je vois Lady Di.

Chaque fois Champ Elysées
j’entends les bottes allemandes
frapper
les pavés.

Chaque pas dans chaque musée
je sent
l’odeur de plus jamais.

Chaque fois Olympia
je me souviens de ma mère
chantant
« Allez…. venez Milord »

Dans chaque chambre
de chaque hôtel parisien
tu me manques.

Sur chaque radio
dans chaque café
résonne cette maladie d’amour,
un chronique je t’aime.

Et je regarde
dans la même direction
toujours,
coule la Seine.

Freitag, 8. Juni 2007
Herman van Veen gastiert zurzeit in Wien – und begeistert sein Publikum
Gaukler und Geigen
Von Andreas Kövary

Der Gaukler ist wieder in der Stadt! Der Obergaukler höchstpersönlich! Ja, der mit dem holländischen Akzent und der kleinen Geige, die in der großen Bassgeige schläft wie ein Hund in seiner Hütte.
"Unter 4 Augen" heißt das neue Programm, mit dem Herman van Veen derzeit tourt. Die beiden Augen, die dazugekommen sind, gehören Sängerin und Gitarristin Edith Leerkes. Besser hieße es wohl "Unter 4 Händen" – denn was dieser Harlekin und seine Colombine musikalisch miteinander aufführen, das hat Weltklasseformat.














Wobei das rein musikalische Element lediglich eines von mehreren Steinchen ist, die sich zum Mosaik eines minimalistischen Gesamtkunstwerkes fügen. Wo er zaubert, da pfeift sie sich und uns eins. Wo er zum Entertainer wird und uns seine Sketches darbietet, dass einem vor Lachen die Tränen kommen, da setzt sie plötzlich zu einem Flamenco an, der ihn in einen wilden, furchtbar komischen Tanz reißt . . .
Die Dinge des Lebens

Wenn Herman van Veen auf der Bühne steht, ist diese Bühne im Nu von einer ganzen Familie bevölkert. Dass das seine eigene Familie ist, scheint dabei nur ein Werk des Zufalls. Es ist einfach die Keimzelle der bürgerlichen Gesellschaft, die hier von der Stimme des Mittelstandes gefeiert und verulkt, durch den Kakao gezogen und mit liebevoller Nostalgie porträtiert wird. Die von einer Fahrradtour erzählt oder vom ersten Kuss. Von der Sehnsucht nach dem Vater, der vor kurzem gestorben ist und dennoch in der Küche herumsitzt. Von dem Enkelsohn, den der Opa anruft und der nur ins Handy flüstern kann, weil er sich unter dem Sofa versteckt hat und von seinen Eltern gesucht wird.

Die Früchte der Arbeit

Es sind die kleinen Dinge des Lebens, über die er singt, spielt und erzählt. Über alles oder viel – manchmal über nichts oder doch sehr wenig. Aber wie er auch das Nichts aufbereitet, geht unübersehbar auf die Tradition des französischen Chansons eines Georges Brassens, eines Léo Ferré, eines Jacques Brel zurück. Und vor allem stecken dahinter 40 Jahre unentwegter Arbeit, die nun nicht mehr aufhört, ihre Früchte zu tragen.

Nach dem über zweistündigen Spektakel folgt frenetischer Applaus des alle Altersgruppen umfassenden Publikums und reißt die beiden Performer zu zahlreichen Zugaben hin.

Unter 4 Augen
Von und mit
Herman van Veen
Edith Leerkes (Gitarre)
Stadttheater Walfischgasse
01/5124200
Wh.: bis 16. Juni
________________________

Mitreißend.
Bron: Wiener Zeitung
8 juni 2007
Freitag, 1. Juni 2007
Das Wetter ist nur schön.
Es ist wie in der Dordogne.
Über den Wolken ist es immer so.
Ich sitze in einem Cityhopper,
der mit mir von Wien nach Amsterdam hoppt.
Wir sind ungewohnt
pünktlich abgeflogen.
Verspätung lag in der Luft
auch wegen meiner
flüssigen Stoffe.
Die muss man jetzt
in einer verschließbaren Plastiktüte
ins Handgepäck stopfen.
Die Tüten waren alle.
Wegen der Stoffe
musste die Dame, die vor mir
in der Schlange stand,
ihre Kosmetika aufreißen.
Ich versuchte, nicht hinzusehen.
Aber irgendwas Schlimmes in mir
brachte das nicht fertig.

All ihre Fläschchen, Tuben, Parfums,
Arzneien wurden
von einer strengen Kontrolleurin
gegen das Licht gehalten.
Es gab keine Intimsphäre mehr.
Eine Gesichtsverjüngungscreme fiel auf den Boden.
Zum Glück blieb das Döschen ganz.
Wir wollten es nicht wissen.
Auch das Porzellan verschwand in einer durchsichtigen Tüte.
Und das alles nur, weil man unterwegs
oben in der Luft
Bomben und Granaten daraus machen könnte.
Gibt es einen, der das glaubt?

Das Flugzeug ist voll,
vor allem mit japanischen Senioren,
die vom Abflug an
kollektiv eingeschlafen sind.
Das Geräusch, das sie machen,
klingt wie avantgardistische Poesie.

Ich war in Wien
wegen einer Pressekonferenz.
Wir werden dort zwei Wochen lang
"Unter vier Augen" spielen.
Edith und ich.
Sozusagen
eine Handgepäck-Vorstellung.
Für SAT1 wird im Prinzip
während dieser Serie im Stadttheater
vom 05. – 16. Juni 07
eine Dokumentation gemacht.
Deshalb.

Putin ist in der Stadt.
Und Depardieu.
Lese ich neben einem Foto
von meinem ganz schön alten Kopf.

Auch im Lift meines Hotels
wurde ich ausgegraben.

Ich hatte ein langes Gespräch
für den ORF –
das Österreichische Fernsehen –
über The Miracle,
das Theater in Soweto,
und den Dokumentarfilm
"Ithemba Afrika!",
der letzte Woche
in Cannes und Berlin
Premiere hatte.
Es ist ein eindringlicher Film geworden
über den Horror Aids in Südafrika
und das, was man dagegen tun kann.
900 Menschen sterben dort täglich daran.
Das sind drei Jumbos.
Hugo und Liesje Tempelman
vollbringen wahre Wunder.
Es ist mir eine Ehre, mit ihnen zu arbeiten.

Die Herman-van-Veen-Foundation wächst.
Geert Hoving, auch so ein Gigant,
schloss sich mit seinen Leuten an.
Ich fühl mich reich mit solchen Freunden.

Am Tag vor Wien durfte ich eine Rede halten
vor einer Herren-Gesellschaft in Utrecht.
Eine Reihe von Champions-League-Leuten
lauschte eine Stunde lang
meinem Plädoyer gegen die Apathie.
Ich habe versucht, aufgrund unserer Erfahrungen
in "Entwicklungsländern"
zu erklären,
dass man als Individuum
für einen anderen
durchaus einen Unterschied
machen könnte.
Meine letzte Bemerkung war: "Kinder dürfen nicht sterben".
Ich hörte einen Hund bellen.
Alle erhoben sich wie ein Mann.
Signalisierten Anerkennung.
Wie im Unterhaus
von Good-old-London.
Viele der Anwesenden
kannte ich vom Sehen.
Alte Utrechter Gesichter.
Es gibt sie noch.

In dem Fax
noch
ein Brief von einem,
der auf "Brief an Gott" reagierte.
Hier ist meine Antwort:
Na gut. Orientiere dich an Mohammed,
Buddha, Jesus Christus.
Hör nach dem, was über sie erzählt wird.
Glaub keinem,
der anders handelt als sie.
Küss ihre Füße nicht,
hab keine Waffen,
lächle,
brich das Brot,
sing
und nenn es beten.

Ich mache mir Sorgen um die Partij van de Arbeid,
der sozialdemokratischen Partei der Niederlande.
Unser altes Haus
gehört einem Andren,
und man kommt da nicht mehr rein.

Mein Vater wäre stinksauer.
Tucholsky sprach schon von
Versteckten Aristokraten.
Wo sind die aufgekrempelten Ärmel?
Wo ist zum Beispiel die Loyalität
für die Generationen,
die dieses Land nach dem Krieg wieder aufgebaut haben?
Überheblich wird von Vergreisung gesprochen.
Ein Problem!
Es ist eine Schande.
Warum wird der alte Mensch nicht geehrt,
gefeiert, versorgt?
Alte Menschen werden geduldet.
Abgeschoben zu schlitzohrigen Versicherungsvertretern,
Bösartigen Pensionsfonds,
Unterbesetzten, überarbeiteten Pflegern.
Alte Menschen dürften zum Beispiel
nicht in verfallenen Heimen
Salmonellen und der Legionärskrankheit
zum Opfer fallen.

Sie war zwar bei uns registriert,
aber aus noch unerklärlichen Gründen
kamen ihre Daten nicht aus dem Computer.

"Sie" ist eine 78jährige,
durch die Legionärskrankheit umgekommene Frau.
In einem HagaKrankenhaus,
wo noch drei Patienten aus dem Duschblock
auf der sofort geschlossenen Abteilung
ernsthaft erkrankten.
Sehr geehrte Frau, ich weiß nicht, wie Sie heißen.
Ich kann Sie nicht mehr fragen.
Möge Ihr Tod
die Trottel wach rütteln.

Unsere betagten Japaner
erwachen aus dem Mittagsschlaf.
Warten, in Broschüren blätternd,
auf ihr Gepäck.
In der Ankunftshalle erwartet
von fröhlich winkenden
Landsleuten,
die sie mit Rollstühlen
und Bussen mit Aircondition erwarten,
um van Gogh, Rembrandt, Anne Frank,
die Grachten und was sonst noch
nicht zu versäumen.

Komme gerade aus Paris zurück.
Sah "Mata Hari",
unsere Vorstellung.
War so stolz
wie der sprichwörtliche Pfau.
Ausverkauftes Haus.
Standing Ovation.
Für Gaëtane Bouchez, Wendel Spier,
Martine de Kok, Silke Mehler und Merlijn van Veen.
Es ist ein kleines Wunder.
Da zu bestehen, mit einem Bühnenstück,
über die legendäre missbrauchte Frau.
In einer anderen Sprache.
In einem anderen Land.
Fantastische Rezensionen.
Ich fühle mich wie Tim (der von Tim und Struppi)
in Paris.
Das ist doch was
für einen, der so kahl ist.

Am 22. und 23. Juni spielen wir "Chapeau",
ein spectacle musical.
Im Salle Gaveau.
Zwei Konzerte anlässlich
der gleichnamigen DVD/CD, die dann erscheint.
Bei Harmonia Mundi.
Auf deren Label O+.
Erscheint in 82 Ländern.
Ab September
in den Läden erhältlich.

Im Auto auf dem Weg nach Hause
sprang mir das Herz in die Stirn.
Ich wurde hellwach.
Ich war, ohne es zu merken,
am Steuer eingeschlafen.

Ein Nickerchen und ein Mars,
ein Becher mit warmer Schokolade
und die Erkenntnis, dass alles
an einem seidenen Faden hängt,
macht mich wieder zu einem glücklichen Mann.
Montag, 21. Mai 2007
In dieser Woche
verschwanden drei Menschen aus unserem Leben:
Tante Sien,
Klaziena Grietje de Graafs-De Jong.
Sie war fast ein Kinderleben lang
in unserem Haus die Hände.
Verheiratet mit unserem Trainer von Haastrecht 7.
Sie war ein Schatz von 1932 bis 2007.
"Oma vom Flat",
wie die Kinder sie nannten,
ist gestorben.
Von 1921 bis Mai 2007 eine Vorzeigemama.
Und Theo Ordeman,
der den Mut hatte, nach Nico Knapper
uns ins Fernsehen zu bringen.
Theo war ein Fernsehmacher.
Was haben wir gelacht!

In dieser Woche gab’s die letzten drei Vorstellungen
in Flandern.
Brügge.
Im nächsten Herbst kommen wir wieder.
Es kamen viel mehr Menschen,
als es Platz gab.
"Ist doch großartig"! hätte mein Vater gesagt.

Die Bilder hängen in den Boerentoren.
Wenn man vorbei geht,
kann man sie sehen.
In Antwerpen hängt nichts Schöneres.

Ich höre soeben von Stephan,
dass Alfred Jodokus Kwak
in den Top ten der am meisten downgeloadeten Kinderprogramme
auf dem ersten, dem zweiten, dem dritten,
dem vierten und dem fünften Platz steht.
Dann kommt Nijje.
Und dass die DVD "Der Regenbogen von Alfred Jodokus Kwak",
die DVD der Woche ist.
Lang lebe Alfred!

Edith Leerkes spielt ihre "Etude Feminine".

Neue Stücke für Gitarre,
aber auch die vertraute Musik
wie Niños und Tango der Veränderung.
Am 20. November, Schaapskooi Soest.
21. November, Congresscentrum De Giraf, Emmen.
23. November, Theater Concordia, Enschede.
24. November, Klangbrücke, Aachen.
25. November, Haus Heyden, Horbach.
27. November, Brucknerhaus, Linz.
30. November, Philharmonie, Essen.
1. Dezember, de Arenberg Schouwburg, Antwerpen.

Mata Hari spielt von Dienstag, dem 21. Mai
bis zum Samstag, dem 02. Juni
im Theater du Renard in Paris.
Gaëtane, Silke, Martine, Wendel
werden die Franzosen verführen.

Wir stehen mit "Chapeau"
Freitag, den 22. und Samstag, den 23. Juni
im Salle Gaveau
und wir standen mit "Unter vier Augen"
von Dienstag, dem 05. Juni zum 16. Juni
im Stadttheater Wien.
Nach Paris machen wir Ferien.

Die DVD "Chapeau" liegt bei der Fabrik.
Die CD "De Nederlanders" ist in der Mache.
Sie wird picobello.
Nicht zuletzt durch die fröhliche Mitarbeit
von Daniël Lohues.

Ich möchte mich bei allen,
die mir schrieben, mailten, faxten oder
mich nach dem "Gesprek over God" anriefen,
sehr bedanken.
Es war eine Lawine.
Mein Gott, was gibt es für einen Haufen Götter!

Wie schön, dass Clarence Seedorf
– siehe zig Weblogs von mir –
endlich die Anerkennung erhält, die er verdient.

Und dann der Papst.
Er macht mir Angst.
Mittwoch, 25. April 2007
In Deutschland wohnt ein Augenarzt,
der immer, wenn er in Ferien geht,
das tut in Ländern,
wo es keine Augenärzte gibt.
Mit notdürftiger medizinischer Ausrüstung
führt er dann Augenoperationen aus
und hilft damit Hunderten Menschen,
die ohne seine Unterstützung
buchstäblich
die Hand vor den Augen nicht sehen würden.
 
Dieser Mann
wurde in Deutschland zurecht
als "Mensch des Jahres" ernannt.
 
Durfte zum Anlass von dieser festlichen Auszeichnung
eine Rede halten.
 
Es folgt ein Augenzeugenbericht
von Sabine Carolin,
die bei diesem unvergeßlichen Ereignis
anwesend war.
Liebe - ist ein Tätigkeitswort

Kennen Sie Alt Duvenstedt oder Büdelsdorf?
Nein?
Herman und mir ging es ebenso.
Bis vorgestern.
Dann aber entdeckten wir eine kleine versteckte Idylle
mitten im Schleswig-Holsteinischen,
fernab ausgetretener Pfade,
wo Schwäne mit dir plaudern,

Pferde ausgelassen über Wiesen ohne Gitter jagen
und mit wie dahin gemalten Seen,
die selbstvergessen
von ihrer eigenen Schönheit
den Morgen verträumen.
Und es thront dort auch,
im einige Kilometerchen entfernten Büdelsdorf,
eines der modernsten Druckzentren Europas.
Elegant und ästhetisch,
mit vortrefflichen Arbeitsbedingungen
und kluger Belegschaft.
Nur der so einzige Geruch der Druckerschwärze
sei derselbe wie früher,
bemerkt Herman,
dessen Vater einst in einer Druckerei arbeitete.

Was hatte uns dahin verschlagen?

Nun, es wurde vom Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag
der Preis „Mensch des Jahres“ vergeben,
in diesem Jahr an einen Mann,
der in selbstloser, besonderer Weise Gutes tut
für Lebens-Gefährten, die sich nach Hilfe sehnen.
Tausende Leser erwählten den Augenarzt
Dr. Hans-Joachim Miertsch,
diese außerordentliche Ehrung stellvertretend
für die vielfältigsten humanitären Aktivitäten entgegen zu nehmen.
Er opfert seit Jahren gemeinsam mit seiner Frau
den gesamten Jahresurlaub, um mit kleinen Operationen
Männern, Frauen und Kindern in Afrika das Augenlicht wiederzugeben.

Herman, der im letzten halben Jahr Woche für Woche
Kolumnen für die „Schleswig-Holstein am Sonntag“ geschrieben hat,
die es, laut Redaktion, inzwischen zu einem regelrechten Kultstatus gebracht haben,
war aufgrund seines allseits bekannten Engagements für Menschen in Not
Wunschgast der Verlagsleitung für die diesjährige Laudatio.
Es gab trotz höchstem Arbeitspensum und prallem Terminkalender kein Zögern.
Und so raste er nach einem Konzert in Brüssel über 600 Kilometer
alleine im Auto von links nach rechts durch die Lande,
um seine persönlichen Worte zu überbringen.

Die Laudatio,
bei seiner nächtlicher Ankunft in Alt Duvenstedt
schon ein kleines Kunstwerk,
(so beschrieb heute der Chefredakteur der sh:z die Rede)
rief jedoch noch nach einer winzigen Wichtigkeit,
nach einem Schlüsselwort sozusagen.
Und es wurde so nicht eher geruht,
bis es gefunden und eingeflochten war,
und wir froh und zufrieden die Mappe mit acht Blatt
voll beschriebenem Papier zuschlagen konnten,
um erwartungsfroh zur Veranstaltung zu fahren.

Herman in Weiß und mit einem Jackett,
das wohl im wahrsten Sinne des Wortes
nach seiner Augenfarbe
gewebt worden war.
Ein Genuss ihn anzusehen, echt wahr.

In Büdelsdorf wurden wir mit äußerster Herzlichkeit empfangen,
waren beeindruckt vom Ausmaß der Veranstaltung
und der Modernität des Druckzentrums.

An unserer Seite nahmen unter anderem
der sanfte und einnehmende Herr Dr. Miertsch
und seine gleichwertige Frau Platz,
Herr Ministerpräsident Carstensen, ein stattlicher, fröhlicher Mann,
Günther Fielmann, der Preisträger aus 2002, ganz bescheiden und mit gutem Durchblick,
und der sympathische Geschäftsführer des Verlagshauses, Herr Azmayesh.

Es wurde viel gesagt auf der Bühne, viel Schönes und Wichtiges,
umrahmt von Klassischer Musik.

Dann bat Jo Brauner Herman van Veen,
seine Laudatio zu verlesen.
Ich wünschte, ich könnte sie hier wiedergeben.
Das geht leider nicht aus Platzgründen.
aber ich kann Ihnen versichern,
dass sie voller Leidenschaft war und ohne Belehrung.
Nur ein einfacher Appell an die Liebe.
Ein Fluss.
Hinwendend, berührend,
aufwühlend und fröhlich auch,
weise und keck…
mit dem wieder- und wiederkehrendem Schlüssel:

Liebe - ist ein Tätigkeitswort.


15 Minuten, in welchen der Holländer
mit klarer ruhiger Stimme
eine hochkarätig besetzte Halle
zu wachsam zuhörendem Schweigen,
einen geehrten Mann zu leisem Weinen brachte,
und die am Ende zu unerwartet langem Applaus führten.
Selbst die emsigsten der zahlreichen Fotografen
hielten oft lauschend ihre klickende Geschäftigkeit an.
Ich bemerkte es mit Beglückung.
Die positive Energie in der Halle
hatte sich nach der Laudatio addiert.

Als Herman endete,
hab ich innen gejubelt wie tausend Kinder zugleich,
weil es auf den Punkt gelungen war.
Daumen nach oben zeigte er mir vom Rednerpult hinunter,
und ich hielt im strahlend meinen entgegen.
Alle Gesichter strahlten.
War das schön!


Am Schluss der Laudatio heißt es:
Hans-Joachim Miertsch ist
ein Mensch des Augenblicks,
für den der andere
mindestens genauso wichtig ist
wie er sich selbst,
der versteht,
dass Liebe ein Tätigkeitswort ist
und Zögern nicht zu tolerieren.

Der Augenarzt aus Eckernförde nickte sanft und wissend.

Nach einem kurzen Mahl vom Büffet
mussten wir uns verabschieden von
diesem frohen Geschehen.
600 Kilometer zurück.
Durch den Frühling.
Vorbei an leuchtendgelben Rapsfeldern,
friedlich dösendem Vieh, stillen Wiesen und Wäldern
vorbei an dunklen Teichen,
bunten Dörfchen
und unruhigen Städten.
Nach Hause.

Es war ein wahrhaft glücklicher Tag,
wir riefen uns das noch ein paar Mal zu am Telefon.
Und die Resonanz aus Schleswig-Holstein ist beflügelnd.

Ich bin sehr dankbar.
Und weiß, dass Liebe ein Tätigkeitswort ist.

Sabine Carolin Richter
Freitag, 20. April 2007

Gestern Abend Eröffnung der Ausstellung "Two of a Kind".
Weltkünstler Robert Helsmoortel
und der Maler Herman van Veen
zeigen Arbeiten vom 20.04. bis zum 20.06.
in den KBC Boerentoren in Antwerpen.
Ein Tag voller Interviews.
Reden über Bilder finde ich sehr schön.
Es ist, als spräche man über den Geruch der Hoffnung.
Ich hatte neulich ein Gespräch mit Herrn Kevel vom evangelischen Sender EO
über Gott, was das mir bedeutet..
Nicht einfach, die Vorstellung von Gott zu erklären.
Aber faszinierend.
So ist es auch, wenn man über Kunst redet.
Es ist so subjektiv.
Eine Leinwand ist eine Tatsache.
Ein Ereignis.
Gott ist für mich auch ein Ereignis.
Das immer stattfindet.
Jetzt, eine natürliche Auswahl.
Kein Wunder.
Wie ein Fluss, der fließt.
Kunst macht, Gott macht.
Man könnte “macht” auch durch "ist" ersetzen.
Kurzum: ein schöner Tag.

Abends spielte bei der Vermissage
Edith Leerkes zuerst
ein Stück aus Etude F.
Etude F -  genannt nach einer Choreografie
von Muriel Janssens.
Sieben Solostücke für Gitarre.
Etude Feminine, Teil 1.
Der erste Tag.
Komisches Gefühl, da im Saal zu sitzen
und jemanden zu sehen und zu hören,
mit dem man fast
jeden Abend
auf der Bühne steht.
Jetzt erlebte ich sie an der Frontseite.
Ich fand es großartig,
Edith und ihre Gitarre
gleichen einem Wesen,
das stöhnt, singt, kämpft,
ringt, gewinnt, los lässt,
verliert und sich wieder findet.
Ihre Kompositionen sind vor allem europäisch.
Man hört buchstäblich die Reise, die sie gemacht hat.
Ihr klassischer Hintergrund,
ihre jahrelangen Studien in Spanien,
die Spuren, die sie zog von Berlin nach Paris,
und natürlich auch in unserem kleinen Land,
es hört sich an
wie ein Brief ohne Worte.
Ich hab es genossen.
Sehne mich danach, sechs andere Stücke zu hören.

In den Boerentoren hängen von mir
sieben mannshohe Bilder
in einem geräumigen Saal.
Von der Straßenseite
kann man mich schon hängen sehen.
Ich empfinde es als eine große Ehre,
zusammen neben einem solchen Phänomen
wie Robert Helsmoortel
ausstellen zu dürfen.
Er wäre gern dabei gewesen.
Sein Alter - der Meister ist 84 Jahre -
erlaubte ihm nicht,
dabei zu sein.
Leider.
Ich hätte ihm gern die Hand gegeben.
Unser Werk hat Übereinstimmungen.
Irgendwie
scheinen wir uns zu kennen.
Obwohl ich vor Ingrid Verbraekens Einführung
noch nie von diesem Gigant gehört hatte.

Meine Welt ist seit ich male
viel, viel größer geworden.
Ein tolles Geschenk.
Andere Menschen, andere Worte,
andere Wände.
Ich fühl mich dadurch reich.

Heute fahren wir nach Brüssel.
Zwei Vorstellungen im Ancienne Belgique.
Brüssel,
dem Frankfurt,
dem New York von Belgien.
So hart, so schön,
so spannend.
Auch so merkwürdig.
Eine Stadt der Politik,
die am Sonntag, wie Manhattan,
entvölkert wirkt.
Die großen breiten Straßen
sind dann so leer wie in einem Dorf.
Die flämische Tournee geht schon wieder ihrem Ende entgegen.
Ich denke ab und zu schon an Wien,
wo wir “Unter vier Augen” spielen werden.
Und an Paris, im Juni stehen wir dort "encore”,
in dem prächtigen Salle Gaveau.
Es ist mir eine Ehre.

Montag, 26. März 2007

Innerhalb von 2 Tagen
ist der Garten auf Grün gesprungen.
Der große Freiluftmaler
hat sich selbst übertroffen.
Auch die Fasanen sind wieder zurück.
Jedes Jahr denke ich: Die sehe ich nie mehr.

Ich bekam diese Woche
eine Studie zu sehen,
in der man plant,
eine Umgehungsstraße um unser Dorf zu bauen.
Eine Straße,
die dann auch
unseren Garten streift.
Ich darf gar nicht daran denken.

Ich möchte mich wieder bei allen  bedanken,
die mir zum 62. Geburtstag
gratuliert haben.
Mit Karten, Mails, Faxen,
mit Blumen, Wein, Pflanzen,
Sträuchern, Socken, Malsachen,
Bücher, Schokolade und Begonien.

Ich hab an meinem Geburtstag gespielt.
In der Arenberg Schouwburg von Antwerpen.
Am vergangenen Samstag die letzte Vorstellung.
Wegen der überwältigenden Nachfrage
kommen wir im Herbst gleich zehn Mal wieder.
Es erstaunt mich immer wieder,
dass nach so vielen Jahren
das Publikum
nicht  abnimmt.
Im Gegenteil.
Auffallend ist, dass die Säle in Flandern
zur Hälfte mit Twens
gefüllt sind.
Wo kommen sie her?
Ich kann nicht meckern.

Mit dem Malen
habe ich ein großes Glück gefunden.
Ich male gleichsam Klänge.
Gemälde, die Licht geben.
Es hängen jetzt vier
im Kursaal von Ostende,
wegen der großen Nachfrage einen Monat bis zum 14. April verlängert.
Vom 20. April bis zum 20. Juni wird eine ganze Serie
in den Boerentoren zu Antwerpen gezeigt.
Die Ausstellung heisst „Two of a kind“.
Ich hänge da als Gast des flämisch-amerikanischen Malers
Robert Helsmoortel.
Im nächsten Frühling
gibt es eine Ausstellung
in Winsum, in der Oude Kerk.

Morgen
ist die fünfte Enthüllung
eines Roos-Denkmals.
Diesmal in Israel.
In Anwesenheit zahlreicher Botschafter
wird das Denkmal von der niederländischen Sängerin
Lenny Kuhr mit einem Lied enthüllt werden.
Es ist jammerschade, dass ich nicht dabei sein kann.
Ich erinnere mich noch an die Enthüllung des Roos-Denkmals
in Gdansk.
Unvergesslich.
Für mich ist etwas ganz Außergewöhnliches,
dass das Denkmal des Unbekannten Kindes auf der Veluwe
in immer mehr Ländern
Nachahmung findet.

Kein Stein würde übrigens liegen,
ohne den unermüdlichen Einsatz
von Sil und Mirjam van Oort.

Am 10. Dezember feiert die Herman-van-Veen Foundation
wie auch Colombine
den zehnten Geburtstag.
Wir werden das mit einem Weihnachtskonzert feiern.
Der Gesamterlös sind für die drei Stiftungen bestimmt:
Roos, Colombine und die Herman-van-Veen Foundation.
Man kann die Welt nicht verändern,
aber wohl für jemanden einen Unterschied machen.
Ich bin ganz sicher:
Geht es den Kindern gut,
dann geht es der Welt gut.

Heute Abend zeigen wir
Mitarbeitern und Interessenten
die ersten sieben Kurzfilme
von „Mister U“.
Der lebendig gewordenen Stripfigur,
die Jan Bart Dieperink und ich damals
unter dem Namen „Hermanus“ entwickelten.
Als es das Utrechts Nieuwsblad noch gab,
waren seine Abenteuer täglich zu verfolgen.
Ich hoffe, dass es uns glückt,
diese Strips integral fürs Fernsehen
produzieren zu können
in der Tradition des stummen Slapsticks.
Abenteuer eines überzeugten Wirrkopfs.
Ich bin sehr neugierig,
wie die Reaktionen sein werden.

Heute haben Roger und ich
„Du lieber Himmel“ vollendet.
Ein Buch, dass im Herbst
im Gütersloh Verlag
erscheinen wird.
Ein Jahr danach wahrscheinlich,
angepasst und bearbeitet,
in den Niederlanden
mit dem Titel „Goeie genade“.
Gschichten aus meinem Leben,
von Bibeltexten inspirierte Geschichten,
Sätze aus dem dicken Buch,
von denen unsere Sprache durchdrungen ist.

Ich werde jetzt die Stühle so hinstellen,
dass jeder gleich „Mister U“  („Mister SIE“) sehen kann.
Ein Clown gleicht Ihnen.

Dienstag, 13. März 2007

Dies ist schon wieder der dritte Tag,
an dem wir die Sonne sehen,
nachdem die Vorhänge zurückgezogen sind.
Alles gurrt, singt und zwitschert.
Das Gras wächst.
Praktisch.
Ich muss nicht mehr soviel füttern.

Ich male, singe und schreibe,
dass es eine wahre Freude ist.
Ich genieße unsere Tour in Flandern.
Es gibt nur noch Stehplätze.
In Knokke gibt es noch eine Reihe
und  im Arenberg in Antwerpen noch einige Restkarten.
Vier meiner Bilder hängen und erröten jetzt
im Casino von Ostende,
nach einem Monat ziehen sie um nach den Boerentoren in Antwerpen.
Sie werden ergänzt durch neue Arbeiten,
und das alles bleibt dann bis Ende Juni hängen.
In derselben Periode gibt es wieder andere Arbeiten,
die in der kleinen Kirche von Winsum zu sehen sind..

Ich schreibe neben dem Singen und Pinseln auch noch
das Buch
"Du lieber Himmel! Kleine Geschichten meines Lebens",
das im Herbst in Deutschland beim Bertelsmann Verlag erscheint
in einer deutschen Version von Thomas Woitkewitsch.

Die Vorbereitungen für unser CD-Projekt “De Nederlanders”
sind in vollem Gang.
Ein paar dieser Lieder sind
in unserer heutigen Vorstellung zu hören.

Aber das schönste bleibt das Wetter.
Zwei Störche sind geschäftig
bei uns eingezogen.
Einige Brandgänse halten das für keine gute Idee.
Ich hoffe, dass die Störche gewinnen.
Wir haben genügend Frösche für sie.